Hier finden Sie C wie ...

 

• Chiva

• Cremes

 

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Für das wichtige Stichwort CVI = Chronische Veneninsuffzienz gibt es eine eigene Seite. 

 

 

•  Chiva

 

Die Operation nach Chiva oder auch Chiva-Methode ist im Netz vielfach gut beschrieben, vor allem von ihren Befürwortern. Ich habe diese Methode nie selbst durchgeführt und auch nur wenige Patienten gesehen, die nach einer Operation zufrieden waren. Die haben naturgemäß keinen Arzt mehr aufgesucht oder sind wieder zu „ihrem“ Operateur gegangen, aber nicht zu mir. Ich habe dagegen Patienten gesehen, die nicht zufrieden waren, habe also einseitige Erfahrungen gemacht. Das ist eine schlechte Voraussetzung dafür, etwas zu dieser Methode zu sagen.

Der theoretische Ansatz klingt wunderbar. Ziel dieser Methode ist es, möglichst viel Gewebe zu erhalten und dem Blut wieder einen Transportweg zu eröffnen, auch wenn dabei Venenabschnitte anderes als bisher durchströmt werden. Um den Eingriff richtig zu planen, so dass das Blut hinterher auch wirklich weiß, wo es wie langfließen kann und soll, verlangt diese Methode vom Operateur umfassendes Wissen der Venen und sehr gute Ultraschall-Kenntnisse.

Bitte erkundigen Sie sich vor der Unterschrift, ob Ihre Kasse die Kosten übernimmt.

 

•  Closure

 

Closure ist die Kurzform von VNUS Closure, ein Operationsverfahren für Karmpfadern mittels Radiowelle. 

Siehe Radiowelle

 

•  Cremes

 

Cremes wirken meiner Erfahrung nach nicht. Wenn sie kühlen, so ist das angenehm, aber ein nennenswerter Wirkstofftransport durch die Haut ist in der Regel nicht zu erwarten. Ausnahme kann die Heparinsalbe sein, die gut gegen Blutergüsse wirkt. Aber bei Krampfadern oder Schwellneigung kann sie nichts ausrichten.

 

• Was hilft wirklich gegen dicke, schwere Beine: Cremes, Tabletten oder Strümpfe?

Strümpfe helfen in 99% der Fälle. Wenn das anders erlebt wird, liegt das Problem entweder in einer falschen Diagnose oder im Strumpf selber, der dann nicht richtig abgemessen wurde. Cremes helfen nicht, allenfalls sind sie angenehm wegen der kühlenden Wirkung. Ganz anders sieht es bei Blutergüssen oder bei Venenentzündungen aus, da können Cremes hilfreich sein. Venenmedikamente sind wirksam und bei Stauungsbeschwerden eine gute Entscheidung. Für Rosskastanienpräparate und Flavonoide wurde in Studien nachgewiesen, dass sie die Schwellneigung messbar reduzieren und auch die Stauungsbeschwerden bis zu einem bestimmten Grad verhindern können. In etwa könnte man die Wirksamkeit mit einem Strumpf der Kompressionsklasse I vergleichen. So wirksam wie die üblichen Strümpfe (Klasse II) sind sie nicht.

Erfahrungsgemäß spricht jeder Patient ein wenig anders auf die Tabletten an. Manche sind hochzufrieden und völlig beschwerdefrei, andere hingegen spüren gar keinen Effekt. Man kann sich also nicht darauf verlassen, dass die Tabletten bei jedem gleich wirken, sondern man muss es ausprobieren.

Die Einnahme kann kurmäßig über drei Monate erfolgen oder auch auf Zeiten beschränkt werden, in denen die Beine besonders belastet sind, z.B. im Sommer durch die zusätzliche Hitze oder im Urlaub wegen der An- und Abreise und weil man dann keine Kompressionsstrümpfe tragen möchte.

Venenmedikamente können wegen ihrer nachgewiesenen Wirksamkeit im Anfangsstadium der chronischen Venenschwäche als Alternative zum Kompressionsstrumpf gesehen werden. Kommt es dennoch zu Stauungsbeschwerden, sollte das weitere Vorgehen mit dem Arzt besprochen werden.

 

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